Schamanismus in Nepal – Authentischer Schamanismus in lebendiger Praxis

Vortrag und Erlebnisseminar
mit Dr. Christian Rätsch und Dr. Claudia Müller-Ebeling

Ein Fenster in unsere schamanische Vergangenheit in Europa.

Die Referenten berichten aus ihrer über 30-jährigen Forschungsarbeit in Nepal, wo uraltes Wissen bis heute lebendig ist. Sie zeigen uns damit, wie authentischer Schamanismus funktioniert und wie er auch bei uns einst war.
Das Seminar vermittelt symbolische Bedeutungen und praktische Anleitungen zum Aufbau des Schamanenaltars; zu Heil- und Naturritualen; zur schamanischen Trance und weiblichen Heilkraft „Shakti“. Wir entdecken, was Krafttiere von Tierverbündeten und anderen Hilfsgeistern unterscheidet und lernen ungeahnte Dimensionen von Reisen in die drei Welten mit der Schamanentrommel kennen. Exklusiv bei KUDRA werden zahlreiche echte schamanische Ritualgegenstände und Thankas gezeigt und erklärt.
Der Schamanismus auf der ganzen Welt hat gemeinsame Wurzeln in der Steinzeit. So können uns die ethnologischen Informationen über traditionellen Schamanismus in Nepal mit dem Wissen unserer Vorfahren verbinden und dienen uns als Inspirationsquelle, auch bei uns authentischen Schamanismus in zeitgemäßer Form wieder zu beleben.

Vom Anbeginn der Zeit bis heute – Nepal ist das einzige Land der Welt, wo Schamanismus niemals unterdrückt oder gar verboten wurde. Der noch heute lebendige Schamanismus blickt daher auf eine ungebrochene Tradition zurück. Uralte schamanische Praktiken und Rituale haben sich bis heute erhalten und haben nach wie vor ihren Platz im Leben der Menschen. Christian Rätsch und Claudia Müller-Ebeling haben den Schamanismus in Nepal über 30 Jahre lang intensiv erforscht. Sie kennen viele Schamaninnen und Schamanen persönlich und haben an zahlreichen Heil-Ritualen und Kulthandlungen teilgenommen. Durch ihre Zusammenarbeit mit Mohan Rai (✝︎ 2016) und dem von ihm gegründeten „shamanistic studies and research centre“ in Kathmandu entstanden viele besondere Zugänge in die schamanische Welt des Himalaya.
Die Teilnehmer erhalten einen tiefen Einblick in das schamanische Weltbild und die wichtigsten Aspekte der schamanischen Praxis in Nepal. Dabei werden immer wieder auch Bezüge hergestellt zur schamanischen Vergangenheit unserer eigenen Kultur in Europa. Es wird auch erläutert, was authentischen traditionellen Schamanismus ausmacht und was ihn unterscheidet von neueren esoterischen Strömungen oder psychologischen Interpretationen.

Aus dem Inhalt
Schamanische Heil-und Natur-Rituale
der Schamanen-Altar
Tier-Verbündete und Hilfsgeister der Schamanen
das Reisen mit der Schamanentrommel
die Phurba – der „Zauberstab“ der Schamanen
die schamanische Trance
die Heilkraft „Shakti“
Shiva, Parvati, Garuda – die hinduistisch-schamanische Götterwelt
Entheogene im nepalesischen Schamanismus
die Bedeutung der Quarzkristalle

Zielgruppe und Struktur

Dieses Seminar ist offen für alle Interessierten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. 

Teilnehmerzahl
10-25

(Ausnahme: Freitag Abend)

Seminarzeiten
Freitag, 28.06.2019 von 20:00 – 22:00 Uhr
Samstag, 29.06.2019 von 10:00 – 13:00 und 15:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 30.06.2019 von 10:00 – 14:00 Uhr
Der Freitag von 20:00-22:00 Uhr kann auch einzeln als Vortragsabend besucht werden.

Teilnahmegebühr

290,- € (inkl. Mittagessen am Samstag)

Anmeldung
Bitte beachten Sie unsere Anmeldebedingungen und verwenden Sie das Anmeldeformular.

Literaturempfehlungen
Müller-Ebeling, Claudia; Rätsch, Christian und Shahi, Surendra Bahadur (2000): Schamanismus und Tantra in Nepal. Heilmethoden, Thanks und Rituale aus dem Himalaya. AT Verlag, Aarau

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