Akasha und die Heiligen Pflanzen – Von den Wurzeln der Kultur

Erlebnisseminar zu Samhain / Halloween
mit Dr. Christian Rätsch und Dr. Claudia Müller-Ebeling

„In Akasha (…) liegt das vielbesungene ewige Wissen, dort leben die ewigen Gesetze, dort sind Menschen und Götter eins. Dort beginnen die Wurzeln der Kultur.“
(Christian Rätsch: Die Pflanzen der Propheten 1991:11)

Die Brücke nach Akasha. Pflanzen waren die Geburtshelfer der menschlichen Kultur. Überall auf der Welt gab es Kulte, um mit Pflanzen nach Akasha zu gelangen, dem sagenumwobenen Ort des ewigen Wissens. Mit Hilfe der göttlichen Einsichten, die die Menschen dort erhielten, lernten sie, ein Leben in Harmonie zu führen. Zauberpilze und Opium, Bilsenkraut und Lorbeer, Bier und Fliegenpilze – heilige Pflanzen der Götter und ihre Zubereitungen –  dienten der Verehrung des Lebens und der Vereinigung mit der göttlichen Natur.
Wurzeln geben Halt. In einer zunehmend entfremdenden und komplexen Welt sehnen wir uns nach Heimat und kultureller Identität. Doch was ist Heimat? Wie suchen und wo finden wir unsere kulturellen Wurzeln? Diese Fragen führen uns zum tiefen Brunnen der Erinnerung – und unserem gemeinsamen schamanischen Erbe. 
Heimat für die Seele. Die Erfahrungen der Steinzeit, der Jäger- und Sammlerkulturen, des Schamanismus und des Heidentums prägen uns und wir spüren eine starke Sehnsucht danach, uns wieder an diesen Wurzeln zu orientieren. Und unsere kulturellen Wurzeln sind noch viel „bunter“ als uns das gemeinhin bewusst ist. Einblicke in die Evolutionsgeschichte, die Kulturgeschichte der Migration und der Globalisierung verhelfen uns zu verblüffenden Erkenntnissen, die befreiend wirken und uns neue Orientierung bieten können.
Heilige Pflanzen sind unsere Wurzeln. In diesem Seminar lernen Sie die faszinierende Welt bewusstseinserweiternder Pflanzen kennen und entdecken spannende Aspekte der Geschichte der Menschheit. Auf den Pfaden der Pflanzen erkennen wir, was uns selbst ausmacht, wo wir Heimat und Identität finden. Wir werden das Wissen unserer Ahnen und ihre Verehrung der Natur wieder ins Bewusstsein zurückholen und die heilsame Kraft der Wurzeln erspüren. Musikalisch untermalte Räucherreisen fördern innere Bilder und Erkenntnisse aus der Tiefe – und möglicherweise finden wir uns als Nomaden in Zeit und Raum…
Samhain, Halloween und Allerseelen. Wir haben dieses Seminar in die Zeit der Ahnenfeste gelegt. Der Beginn der dunklen Jahreszeit wird traditionell dem Gedenken und der Verehrung der Ahnen gewidmet. Dieses Seminar ist damit auch ein Ritual zu Ehren der Kuladevas – unserer heiligen göttlichen Wurzeln. 

Aus dem Inhalt

  • Die heiligen Pflanzen unserer Ahnen
  • Kulte der Naturverehrung
  • Das Bier als Mutter des Ackerbaus
  • der Schlafmohn – Geschenk der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter
  • der Fliegenpilz – Begründer des eurasiatischen Schamanentums
  • Bilsenkraut und Lorbeer – die nordischen Völvas und das Orakel von Delphi
  • Zauberpilze – die Trollkunst der Göttin Freya
  • Was unsere Ahnen wussten und wir nicht mehr wissen
  • Grundprinzipien des schamanisch-heidnischen Weltbildes
  • Archaische Migration, Geschichte der Globalisierung
  • Wo ist Heimat?
  • Die Identität – Wer sind wir?
  • Halloween, Samhain und Allerseelen – Feste zu Ehren der Ahnen
  • Wie die Wurzeln heilen können

Zielgruppe und Struktur

Dieses Seminar ist offen für alle Interessierten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. 

Teilnehmerzahl
10-25

Seminarzeiten
Freitag, 30.10.2020 von 20:00 – 22:00 Uhr
Samstag, 31.10.2020 von 10:00 – 13:00 und 15:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 01.11.2020 von 10:00 – 14:00 Uhr

Teilnahmegebühr

290,- € (inkl. Mittagessen am Samstag)

Anmeldung
Bitte beachten Sie unsere Anmeldebedingungen und verwenden Sie das Anmeldeformular.

Literaturempfehlungen

  • Rätsch, Christian (1991): Von den Wurzeln der Kultur. Die Pflanzen der Propheten. Sphinx, Basel

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.