Zukunftswerkstatt Europäischer Schamanismus 2016

Vortrag und Erlebnisseminar
mit Dr. Christian Rätsch und Dr. Claudia Müller-Ebeling

„Aus alten Wurzeln müssen neue Wurzeln wachsen“

Auch Europa hat ein reiches Erbe schamanischer Kultur. Schamanische Traditionen sind bei uns bekämpft und nahezu ausgelöscht worden. Heute werden Hexen und Schamanen zum Glück nicht mehr verfolgt, die Verehrung der Natur und der Kontakt mit andersweltlichen Ebenen sind nicht mehr verboten. Doch das Wissen ist verschüttet und unser Weltbild ist radikal verändert worden.
In diesem Seminar wollen wir Kraft und Inspiration schöpfen durch einen Blick in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Christian Rätsch und Claudia Müller-Ebeling geben uns Einblick in historische Quellen zum Schamanismus in der Geschichte Europas – im Vergleich mit schamanischen Traditionen weltweit. Wir machen uns bewusst, wo sich schamanische Elemente in unserer Gegenwart (versteckt) erhalten haben. Mit verschiedenen Methoden erarbeiten wir Ideen und Visionen, wie wir den Wissens- und Erfahrungsschatz unserer Ahnen wieder in unsere Lebenskonzepte und Heilmethoden integrieren können.

Dieses Jahr ist unser Hauptthema „Das Band des Lebens“: Wie unterscheiden sich die schamanischen Konzepte von Krankheit und Heilung von den unsrigen, die wir heute gewöhnt sind? Wie wird in schamanischen Kulturen mit Geburt und Tod umgegangen? Mit welcher Bedeutung werden verschiedene Phasen im Leben des Menschen verbunden, wie werden Übergänge zelebriert? Welche Rolle spielen dabei die Verbindungen zu den andersweltlichen Wesenheiten (Totengeistern, Ahnen, Pflanzen- und Tiergeistern, Steinwesen etc.) Welche Ausprägungen haben diese Elemente schamanischen Lebens in der Kultur unserer Vorfahren in Europa gefunden?

Aus dem Inhalt

Schamanische Konzepte von Krankheit & Heilung
Schamanische Krankheitsursachen
Schamanische Heilungsmethoden
Schamanischer Umgang mit Geburt und Tod
Übergangsrituale für verschiedene Lebensphasen
Die Bedeutung der Totengeister
Die besondere Rolle der Ahnen
Hilfsgeister und Verbündete aus der Natur

Zielgruppe und Struktur
Dieses Seminar ist offen für Interessierte aus allen Bereichen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Bei der Idee, dieses Seminar anzubieten, haben wir insbesondere an jene gedacht, die den Ruf verspüren, schamanisches Denken und Handeln in unserer gegenwärtigen Kultur wieder zu beleben. Es ist der Versuch, ein Stück weit das zerrissene Band schamanischer Traditionen in Mitteleuropa zu heilen. Weiterhin richtet es sich an alle Menschen mit Interesse an der schamanischen Kultur, insbesondere der schamanischen Kulturgeschichte Europas.

Die „Zukunftswerkstatt Europäischer Schamanismus“ wird einmal jährlich angeboten, mit wechselnden inhaltlichen Themen. Jedes Seminar ist inhaltlich in sich abgeschlossen und kann einzeln besucht werden.

Seminarzeiten

Freitag, 04.11.2016 von 20:00 – 22:00 Uhr
Samstag, 05.11.2016 von 10:00 – 13:00 und 15:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 06.11.2016 von 10:00 – 14:00 Uhr
Der Freitag von 20:00-22:00 Uhr kann auch einzeln als Vortragsabend besucht werden.

Teilnehmerzahl
10-25
(Ausnahme: Freitag Abend)

Teilnahmegebühr
260,- € (inkl. Mittagessen am Samstag)

Anmeldung

Bitte beachten Sie unsere Anmeldebedingungen und verwenden Sie das Anmeldeformular.

Literaturempfehlungen
Müller-Ebeling, Claudia (2010): Ahnen, Geister und Schamanen. Universale Zeichen, Klänge und Muster der unsichtbaren Welt.

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